Unsere Exerzitien
10-16. August 2008 hatten wir unsere ersten Exerzitien mit P. Anthony.
Wir hatten 60 Teilnehmer, eine recht familiäre Gruppe.
Monika übernahm die Leitung unseres Musikteams, was sie 6 Tage lang tadellos meisterte!
Burgi war dieses Jahr auch dabei und spielte Girtarre, genauso wie Clemes, ein Theologiestudent vom Heiligenkreuz. Gabriel spielte Klavier, Heidi unterstütze die Gruppe mit ihrer Gesang. Vergelt's Gott dem Team für die wunderschöne Musik!!!
Das Schweigen hielten die Teilnehmer brav ein. Fad war es trotzdem nicht, da P. Anthony uns dauernd zum Lachen brachte mit seinen Beispiele und Geschichten.
Wir lernten viel über die grosse Liebe unseres himmlischen Vaters zu uns Menschen, über die Sakramente, weiters wie ein gläubiger Mensch sein Leben im Alltag mit Jesus gestalten kann. Er gab uns nützliche Ratschläge, welche Gewohnheiten wir pflegen und welche "Freunde" wir lieber meiden sollten.
Er war jeden Tag strahlend gut drauf. Unermüdlich predigte er und sprach seine Zuhörer immer wieder mit neuen Deutschen Sätze an.
Wir hatten eine kleine Ministrantin, Franziska mit Barbara täglich am Altar.
Franziska war manchmal ein Kükken, ein anders mal eine kleine Katze oder ein Affenbaby in P. Anthony's Anekdoten. Sein Bruder Andreas war auch jeden Tag fleissig bei der Messe dabei.
Am Donnestag fasteten wir. Nicht weil Sr. Veronika und ihre Mitschwestern uns ihre Dienste verweigert hätten, sondern aus Verzicht. Am Donnerstag war nähmlich Beichttag. Alle Vorträge waren auf die Beichte ausgerichtet und am Abend strahlten wir alle wie Engel. Niemand starb wegen dem Fasten und am Abend gab Leckeres am Tisch.
Pfarrer Matthias führte fleissig Gespräche mit den Gläubigen, die Ratschläge für ihr persönliches Leben brauchten.
Die Abendmesse war etwas ausergewöhnliches. Wir klatschten und tanzten vor Freude, wir waren alle glücklich.
Pf. Matthias sang begeistert und nahm sogar die Relique von der heiligen Sr. Faustine in die Hand und tanzte mit ihr.
Am Freitag hatten unsere Ehepaare etwas besonders erleben dürfen. Sie erneuerten ihr Eheversprechen und sagten einander "Danke" für die vielen gemeinsamen Jahre. Drauf folgte die Prozession für die Muttergottes.
Für das leibliche Wohl sorgten mit ganz viel Liebe unsere Benediktinerschwestern. Das Essen und die Versorgung im Exerzitienhaus Subiaco ist ausgezeichnet! Vergelt's Gott den lieben Schwestern für ihre Mühe und Liebe!

















